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Alle Zentren, in denen unsere Arbeit stattfindet, sind in einen einigermaßen guten Zustand. So können sich die Jungs im „Home for Boys“ über toll bemalte Wände in den Schlafsälen freuen, oder im „Drop In Center“ bieten die neu renovierten Räume ein tolles Klima für die Kinder.
Doch kommt man in das ehemalige „Home for Girls“ – das jetzt „Kuya Center“ genannt wird, dann sieht das ungleich anders aus.

Bei meinem ersten Besuch war ich doch etwas geschockt. Im Schlaf– und AufenthaltsraumKuya4 der dort lebenden älteren Jungs blättert die Farbe von den Wänden und die Türen sind auch einigermaßen ramponiert. Die Stockbetten der Jungs setzen sich in Bewegung, sobald man sich auf die Bettkante setzt. Die Schränke, in denen die Jungs ihre Kleidung und Habseligkeiten aufbewahren, waren teilweise kaputt. Alles in allem ist der Zustand dort schon sehr abgewohnt, bzw. marode. Hier musste was getan werden!

Kuya1Als mich die Nachricht aus Deutschland erreichte, dass ich den Erlös eines Kindersachenbazars für die Arbeit in Manila bekommen sollte, war mir sofort klar - damit ermöglichen wir den „Kuyas“ ein schöneres zu Hause. Ich hatte eher mit einer kleinen Spende gerechnet, aber nicht mit 760 Euro! Jetzt war es Zeit „Nägel mit Köpfen“ zu machen!

Meine Eltern, die sich zu einem Besuch angemeldet hatten, waren auch gleich bereit mit anzupacken. Zusammen haben wir Listen aufgestellt, was alles zu tun und zu beschaffen ist.
Als sie dann zu Besuch hier waren, haben wir gleich angefangen die Fliesen in der Küche zu entfernen, Schränke zu reparieren und anschließend zu streichen.
Bei allem war uns wichtig, dass die Jungs, die Kuya5zwischen 13 und 19 Jahren sind, mit anpacken. Sie konnten lernen wie man streicht, sägt und schraubt. Gleichzeitig haben sie gesehen, wie viel Arbeit es ist, „nur“ zwei Räume zu renovieren.
Als wieder Land in Sicht war, hatten wir mehr Geld übrig als vermutet. Also haben wir kurzer Hand beschlossen, zwei kleine Räume auf der Rückseite des Schlafraumes auch noch zu renovieren.
Einer dieser Räume wurde als Raum für die Hauseltern eingerichtet. Der andere als Raum für die Sozialarbeiter mit einem Schreibtisch sowie mit einem Bett. Damit kann der Raum auch als Quarantäneraum genutzt werden, wenn einer der Jungs krank ist.
Zudem konnten wir noch 14 neue Stühle kaufen und einige Küchenutensilien.

Ganz nebenbei wurde das Problem mit den Betten durch eine Einmalspende eines philippinischen Sponsors gelöst, der fünf neue Stockbetten bereitgestellt hat.
Kuya3Am Ende waren wir alle erstaunt und begeistert, wieviel man mit einer Spende von 760 Euro erreichen kann.

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