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Im Gegensatz zu Deutschland gibt es auf den Philippinen keine Krankenversicherung. Ein Arztbesuch kann somit sehr teuer werden.

MDM1Auch Medikamente müssen aus der eigenen Tasche bezahlt werden und sind, wie nicht anders zu erwarten, sehr kostspielig. Aus diesen Gründen können sich die Menschen aus Slumgebieten weder für sich selbst, noch für ihre Kinder einen Arztbesuch und die notwendigen Medikamente leisten. Da Krankheiten allerdings aufgrund mangelnder Hygiene, fehlender gesunder Ernährung usw. häufig auftreten ist es auch in Pasay City – dem Stadteil vom „Home for Boys“  von großer Bedeutung, dass die Menschen eine medizinische Versorgung erhalten.

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Wer veranstaltet eine „Medical and Dental Mission“?
Die Durchführung dieser „Medical and Dental Mission“ wurde durch eine Kooperation von unserer Partnerorganisation SPECS, der Pasay City Alliance Church sowie dem Rotary Club of Pasay Silangan ermöglicht. Die Medikamente konnten durch Spenden bzw. durch Spendengelder zur Verfügung gestellt werden.

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Wer ist an einer „Medical and Dental Mission“ beteiligt?
Es waren Krankenschwestern, Optiker, verschiedene Fachärzte und natürlich einige Mitarbeiter von SPECS anwesend. Auch ich als Volunteer konnte mich an verschiedenen Stellen gut einbringen. Besonders schön war zu sehen, dass die Jungs aus dem „Kuya Center“ aktiv mit einbezogen wurden. So konnten sie beim Wiegen etc. helfen oder den Zahnärzten assistieren. Vielleicht konnte der ein oder andere sogar seine Leidenschaft für den medizinische Bereich entdecken.

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Wie läuft eine „Medical und Dental Mission“ ab?
Bei der Ankunft musste jeder Patient eine Art Krankenblatt mit seinem Name, Alter usw. ausfüllen. Dieses musste er im weiteren Verlauf den Ärzten vorlegen, damit alle Daten darauf gesammelt werden konnten. Anschließend wurden alle Patienten durch den Pastor der Kirche bzw. durch den Pastor von SPECS gesegnet. Daraufhin kam es zur ersten Untersuchung. Diese beinhaltete das Messen von Gewicht, Größe und Temperatur sowie bei älteren Patienten das Messen des Bluthochdrucks. Danach konnten die Patienten die Ärtze aufsuchen. Je nach Bedarf folgte ein Besuch beim Optiker oder beim Zahnarzt, etc. . Zum Abschluss konnte jeder Patient die verschriebenen Medikamente in der eingerichteten „Apotheke“ abholen. Dann ging es für die Patienten auch schon wieder nach Hause.

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