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Unser neuster Rundbrief berichtete noch sehr positiv von den Entwicklungen in Manila - und auch der Vulkan Taal hat sich mittlerweile beruhigt. Inzwischen jedoch hat sich die Lage in Manila rasant verändert. Das Corona-Virus COVID-19 breitet sich auch auf den Philippinen aus. Nun hat Präsident Duterte drastische Maßnahmen verhängt, unter anderem eine strenge Ausgangssperre in Metro Manila für voraussichtlich 4 Wochen - mit schlimmen Folgen für die Ärmsten der Armen.

Außer für Einkäufe darf niemand mehr das Haus verlassen. Davon ausgenommen sind Menschen, die in kritischen Berufen arbeiten, wie medizinische Kräfte. Dies wird von Sicherheitskräften kontrolliert.

Eine Katastrophe für die arme Bevölkerung
Für die Menschen, die in den Slums leben, sind diese drastischen Maßnahmen eine Katastrophe, denn sie sind auf ihr tägliches kleines Einkommen wie durch Müllsammeln und Zeitungsverkäufe angewiesen. Sie leben von Tag zu Tag und haben keine Ersparnisse, um sich Vorräte anzulegen. Nun sind sie in großer Angst, wie sie diese Zeit überstehen sollen.
Präsident Duterte hat versprochen, dass in Manila niemand hungern müsse und dass es Hilfsmaßnahmen von der Regierung geben wird. Doch wie und ob diese Hilfemaßnahmen für die vielen Menschen in den Slums umgesetzt werden können, wird von unseren Mitarbeitern vor Ort bezweifelt.

Unsere Hilfsmaßnahmen
Unsere Leiterin Teresa hat einen umfassenden Notfallplan für alle unsere Projekte erstellt. Die Kinder und Jugendlichen in unserem Kinderheim „home for boys“ werden weiterhin von ihren Hauseltern im „home for boys“ betreut und versorgt. Das Leitungsteam arbeitet von zu Hause aus im Homeoffice.
Aufgrund der strengen Ausgangssperre müssen alle Gemeinschaftsaktivitäten in unserer Stadtteil-Arbeit und in unseren Einrichtungen bis auf Weiteres eingestellt werden. Jedoch werden die Menschen von uns nicht alleine gelassen. Jeden Tag schicken ehrenamtliche Mitarbeiter aus ihren jeweiligen Gemeinde-Stadtteilen Informationen zur Entwicklung an das Leitungsteam. Notfallpakete mit Nahrungsmitteln, Medizin und Hygieneartikeln werden vorbereitet. Bei einem Versorgungszusammenbruch können die Pakete an die Patenkinder und ihre Familien sowie an bedürftige Menschen aus den Slums rund um unsere Einrichtungen verteilt werden. Ein Notfallteam aus Mitarbeitenden wurde dafür zusammengestellt.

CPI hat für die Notfallpakete zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Damit können etwa 300 Familien, die in den Slums leben, für 2 Wochen versorgt werden. Um weiteren Menschen helfen zu können, haben wir mit einer großen Spendenaktion begonnen.

Wenn Sie unsere Hilfsmaßnahmen unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung verwenden:
Christliche Philippinen Initiative e.V., IBAN: DE 73 6205 0000 0010 9028 75, Spendenzweck: "Notfallhilfe"
 

Bitte beten Sie für die schwierige Situation in Manila!
Beten Sie besonders für die Kinder und Familien aus den Slums
und um Weisheit und Ruhe für unsere Leiterin Teresa bei ihren Entscheidungen.

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