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Auch in Manila breitet sich das Corona-Virus aus. Die Menschen in den Slums leiden besonders unter der strengen Ausgangssperre: Sie drohen zu verhungern. Wir wollen helfen - bitte helft mit! 


Liebe Freunde der Christlichen Philippinen Initiative!

Wir leben in ganz außergewöhnlichen Zeiten. Das Coroanvirus ist mikroskopisch klein, aber hat die Kraft, unser ganzes gesellschaftliches Leben lahmzulegen. Industriekonzerne haben ihre Produktion eingestellt, die meiste Geschäfte sind geschlossen, Schulen haben dicht gemacht, Krankenhäuser wurden leergeräumt, um Coronapatienten aufnehmen zu können.  Ausgangssperren wurden verhängt. Gerade jetzt, wo wir unseren Lieben nahe sein wollen, sollen wir Nähe meiden. Wir sind verunsichert. Das macht uns Angst. Wir befinden uns im Krisenmodus. Wir müssen unser Leben neu organisieren. Eigentlich hat gerade jeder genug mit sich selbst zu tun...

In den letzten Tagen habe ich mehrfach mit Teresa Coman, unserer Leiterin in Manila, geskypt. Die Nachrichten von dort sind alarmierend.
Auch auf den Philippinen grassiert das Virus. Es gibt kaum Test-kits für Corona. Die Krankenhäuser werden in den nächsten Tagen und Wochen mit dem Ansturm an Corona-Infizierten hoffnungslos überfordert sein. Der Präsident hat eine Ausgangssperre verhängt. Der öffentliche Transport wurde vollständig eingestellt. Das Militär kontrolliert an jeder Ecke. Lebensmittelläden sind teilweise ausverkauft. Millionen von Menschen in Manila leben von ihren täglichen Einkünften. Jetzt können sie auf der Straße nichts mehr verkaufen. Zuhause haben sie keine Vorräte. Auf der Bank keine Ersparnisse. Die einen haben kein Geld mehr, um etwas zu kaufen, die andern haben Geld, aber es gibt nichts mehr zu kaufen. Chaotische Szenen spielen sich ab. Staatliche Hilfen werden von der Regierung vollmundig versprochen, aber es kommt nur ein Rinnsal an. Eine explosive Mischung aus Not, Wut, Verzweiflung baut sich auf.

Die achtjährige Tochter von Teresa brachte die Situation in Manila auf den Punkt:
„Die einen sterben an Corona, die andern an Hunger.“

 Wir wollen helfen: Mit der Verteilung von Lebensmittelpaketen

Coronahilfaktion 2.2
300 bedürftige Familien, mit denen SPECS zusammenarbeitet, sollen Lebensmittelpakete erhalten.
Die Lebensmittelpakete enthalten beispielsweise 10 kg Reis, Nudeln, Pancit, Sardinen, Corned Beef, Eier, Früchte usw. im Wert von je 22 Euro. Sie sichern die Ernährung für eine Familie für 10 - 14 Tage.

Ein gut durchdachtes System sorgt dafür, dass die Pakete ihren Bestimmungsort erreichen:
Die Lebensmittel werden dezentral von den Mitarbeitern in Stadtteilen eingekauft, wo sie (noch) verfügbar sind; dann werden alle Zutaten in die Pakete verteilt; jedes Paket wird mit dem Namen einer bedürftigen Familie versehen; dann gehen SPECS Mitarbeiter an geheim gehaltene Verteilorte; informieren die Familien, wann sie wohin kommen sollen. Dann kommt der SPECS Van an dem vereinbarten Ort vorbei, lädt innerhalb von wenigen Sekunden die vorbereiteten Pakete ab, die Familien verstauen sie in mitgebrachten Rucksäcken und der Van fährt unmittelbar weiter zur nächsten Verteilstelle.
Auf diese Weise kann vermieden werden, dass es einen Menschenauflauf gibt und hunderte von Menschen eines der Lebensmittelpakete ergattern wollen.

 

Bitte helft mit, dass diese armen Familien überleben können!

Coronahilfe 3.1Ein Lebensmittelpaket für 22 Euro sichert zwei Wochen die Existenz einer Familie!
Eine erste Verteilaktion ist bereits in Gang – weitere sind geplant.

Bitte spendet - wenn Ihr könnt! Für unsere Geschwister ist das wie ein Geschenk vom Himmel.
CPI e.V., IBAN: DE 73 6205 0000 0010 9028 75, Stichwort: „Notfallhilfe"
am besten Eure Adresse mit im Verwendungszweck vermerken, wegen der Spendenbescheinigung.


Bitte betet für unsere Geschwister auf den Philippinen.
Vielen Dank für Euer Gebet und Eure Unterstützung!

Imanuel Kögler

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