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Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Schulen in Manila nach wie vor geschlossen. Deshalb lernen die Schülerinnen und Schüler aus unserem Schulpatenschaftsprogramm von zu Hause aus. 

Sie lernen durch analoge Lernpakete wie ausgedruckte Arbeitshefte, durch digitale Offline-Module, Online-Unterricht oder durch Unterrichtsangebote über das Radio und Fernsehen.

Die aktuelle Situation ist schwierig für die Schüler und deren Familien aus dem Schulpatenschaftsprogramm:

  • Für Kinder und Jugendliche gelten nach wie vor strenge Ausgangsbeschränkungen: Von März bis Oktober sollen alle unter 21 Jahre ihr zu Hause nur für essenzielle Gründe verlassen, wie für das Abholen und Abgeben von Schulmaterialen an der Schule. Seither gilt diese Regelung für alle unter 15 Jahre. Diese Ausgangsbeschränkung ist sehr belastend für Kinder und Jugendliche.
  • 60% unserer Schüler berichten, dass ein Familienmitglied durch die Corona-Pandemie seine Arbeit verloren hat. Das hat für die betroffenen Familien, die in sehr ärmlichen Verhältnisse  leben, oft schwerwiegende Folgen. Für sie ist das Schulpatenschaftsprogramm besonders wichtig und finanziell entlastend, da sie das notwendige Geld für die Schulausbildung ihres Kindes nicht selbst aufbringen müssen.
  • Viele Eltern unserer Stipendiaten haben selbst keine gute Schulausbildung und können ihren Kindern beim Lernen kaum weiterhelfen. Ein Elternteil eines Schülers berichtet uns: "Ich kann nicht lesen und schreiben. Ich bemitleide mich und mein Kind, wenn es mir ein Arbeitsbuch zeigt und ich die Antwort nicht weiß".
  • 52 % unserer Schüler gaben an, dass sie keine Geräte (Laptop, Computer oder Mobiltelefon) für den Online-Unterricht besitzen.
  • Die Schüler müssen regelmäßig ihre Arbeitsergebnisse bei ihren Lehrern einreichen. Manche Schüler berichten, dass sie dies unter Druck setzt und sie in ihrer Überforderung dazu neigen zu schummeln.
  • Die Internetverbindung funktioniert nicht zuverlässig. Das ist frustrierend für unsere Schüler, die an dem Online-Unterricht teilnehmen möchten. Die Kosten für mobiles Internet sind auf den Philippinen nicht so günstig. Man bezahlt ca. 6 € pro Monat für 2 GB.

Hilfsmaßnahmen für unsere Schüler und ihre Familien aus dem Schulpatenschaftsprogramm:

Unsere Mitarbeiter vor Ort tun ihr Möglichstes, um die Schüler und ihre Familien in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Trotz der strengen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen halten unsere Mitarbeiter zu allen 297 Schülern aus dem CPI Schulpatenschaftsprogramm den Kontakt. Sie helfen den Schülern und ihren Familien durch das Verteilen von Schulmaterialen und Lebensmittelpaketen, durch finanzielle Unterstützung und durch andere Hilfsmaßnahmen. Unsere Mitarbeiter bieten auch Online-Tutorials für Kinder an, deren Eltern Schwierigkeiten beim Unterrichten haben. Außerdem kümmert sich eine ausgebildete Sozialarbeiterin besonders um medizinische und psychologische Bedürfnisse der Kinder und Familien wie Depressionen und Angstzustände.

Teresa, unsere Leitung vor Ort, berichtet: "Niemand wird zurückgelassen. Es ermutigt uns Mitarbeiter zu sehen, dass die Schüler und ihre Familien fest entschlossen sind, diese Schwierigkeiten in Zeiten der Pandemie zu überwinden. Das motiviert uns, weiterhin hart für sie zu arbeiten."

Erfolge aus dem vergangenen Schuljahr:

Trotz all dieser Herausforderungen erhielten im vergangenen Schuljahr inmitten der Corona-Pandemie 78 Schüler aus dem Schulpatenschaftsprogramm eine akademische Auszeichnung für sehr gute Leistungen in einer virtuellen Zeremonie. Dafür sind wir sehr dankbar!


Besonders in so schwierigen Zeiten ist das Schulpatenschaftsprogramm mit seinen Hilfsmaßnahmen eine enorme Unterstützung und Entlastung für unsere Schüler und ihre Familien.

Wir sagen von Herzen SALAMAT - DANKE an alle Patinnen und Paten:
Durch Ihre / Eure Patenschaft darf ein Kind und seine ganze Familie Hoffnung auf eine bessere Zukunft erfahren!

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