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Nach drei Jahren habe ich, Imanuel Kögler, im März zusammen mit meiner Frau Barbara und unserem Patenbetreuer Joachim Zeeh unsere Straßenkinderarbeit in Manila wieder besucht. Zwei Jahre waren die Grenzen für alle Ausländer geschlossen;

die Bevölkerung hat einen der härtesten und längsten Lockdowns weltweit erlebt. Vor Ort haben eine Ahnung davon bekommen, wie sehr arme Familien und vor allem Kinder in dieser Zeit gelitten haben: Millionen Image 20210430 223815Väter haben ihre Arbeit verloren, Mütter wussten nicht mehr, was sie ihren Kindern zu essen geben konnten, Kinder durften nicht zum Spielen auf die Straße gehen, Schüler haben seit mehr als zwei Jahren keinen Präsenzunterricht erlebt. Alles spielte sich Zuhause ab: 5 – 8 Personen waren in ihren stickigen 10 – 20 Quadratmeter großen Hütten zusammengepfercht. Die Folge: Häusliche Gewalt nahm alarmierend zu. Unzählige Kinder wurden Opfer von Gewalt und tragen diese Traumata in ihren verwundeten Seelen mit sich.
Ihr Schicksal zerreißt einem das Herz – sie brauchen unsere Hilfe. Auch und gerade weil ihr Leid nicht in mit Fernsehkameras sichtbar gemacht wird. Ihre Schreie nach Hilfe sind stumme Schreie! –
Danke, dass Sie als Freunde von CPI diese stummen Schreie gehört haben. Danke für die großzügige Unterstützung, die Sie in den letzten beiden Jahren gegeben haben. Die Mitarbeiter in Manila konnten uns nicht oft genug sagen, wie dankbar sie waren. Jetzt können viele Angebote wieder hochgefahren werden - der Bedarf an materiellen Hilfen, an Begegnungsangeboten für Kinder und an der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse ist riesig.
Mehr dazu in unserem aktuellen Rundbrief - LINK

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