ueber uns

Über uns

CPI wurde 1993 auf Initiative von Imanuel und Barbara Kögler gegründet. In Zusammenarbeit mit dem „Wörnersberger Anker“ waren Anfang der 90-er Jahre eine Reihe von „Schnuppermissionseinsätzen“ u.a. auf die Philippinen durchgeführt worden. Junge Leute aus Süddeutschland hatten dabei einen Einblick in die sozial-missionarische Arbeit in Übersee gewonnen. Über die Pasay City Alliance Church war ein Kontakt zu der Straßenkinderarbeit von SPECS entstanden. Als Privatinitiative begannen einige Freunde v.a. aus dem Umfeld des „Wörnersberger Ankers“ diese Arbeit zu unterstützen. Als die Zahl der Freunde, die dauerhaft die Straßenkinderarbeit unterstützte, wuchs, wurde der Verein „Christliche Philippinen Initiative e.V.“ gegründet. Eine besondere Unterstützung entwickelte sich innerhalb der Kirchengemeinde Kleinaspach-Allmersbach a.W.

Imanuel Kögler ist seit der Gründung 1.Vorsitzender des Vereins. 1993 – 1998 unterstützte ihn Joachim Zeeh als 2.Vorsitzender, seither ist Joachim Zeeh als Patenbetreuer verantwortlich im Verein tätig.1998 übernahm Rolf Krautter die Aufgabe als 2.Vorsitzender. Im Juni 2012 trat Micha Schaible seine Nachfolge an. Das Amt des Kassiers hatte seit der Gründung Helga Keinert inne. Im Juni 2012 wurde diese Verantwortung auf Torsten Marquardt übertragen.

In den 90er Jahren wurden unter der Leitung von Imanuel Kögler alle zwei Jahre missionarisch-diakonische Kurzzeiteinsätze mit jeweils acht bis zwölf Personen bei den Straßenkindern in Manila durchgeführt. 2002 wurde Sabine Hamann als Missionarin von CPI ausgesandt. Seit 2002 besuchen die beiden Vorsitzenden jedes Jahr die Arbeit auf den Philippinen. Dadurch vertieften sich die Beziehungen und eine intensive Begleitung und Supervision der Entwicklung der Arbeit war möglich. 2011 fand nach einer längeren Pause wieder ein missionarisch-diakonischer Kurzzeiteinsatz von einer achtköpfigen Gruppe von jungen Leuten statt.

Von Anfang an unterstützte CPI Kinder auch durch Schulpatenschaften.
Die Straßenkinderarbeit fand von 1987 – 1997 in einem angemieteten Haus im Stadtteil Malibay in Manila statt. Nach dem Kauf eines eigenen Grundstücks im Stadtteil Pasay im Jahr 1994 konnte nach einer mehrjährigen Bauphase im Jahr 1998 der Neubau des Kaagapay Centers jetziges Home for boys eingeweiht werden.

 Eine kurze Chronologie

  • 1991 wurde mit einem Straßenkinder-Speisungs-Programm begonnen.
  • 1999 wurden Gruppen- und Seminarangebote zuerst für Kinder und Jugendliche, dann auch für Frauen und Männer eingeführt.
  • 2000 wurden verschiedene Kleindarlehenprojekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit von Familien durchgeführt.
  • 2002 bis 2011 war im „Home for boys“ ein christlicher Kindergarten untergebracht.
  • 2002 wurde das erste Drop In Center in einem angemieteten Haus im Stadtteil Makati eröffnet.
  • 2004 wurde im Home for boys durch den Neubau eines Küchen- und Speiseraumes im EG und weiteren Büro- und Wohnräumen im ersten und zweiten Obergeschoss Platz für weitere Angebote geschaffen.
  • 2005 musste auf Druck der Stadtverwaltung dieses Drop In geschlossen werden.
  • 2006 wurde ein neues Drop In Center in einem der ärmsten Stadtteile von Manila in Paranaque ebenfalls in einem gemieteten Haus aufgebaut.
  • 2008 konnte mit staatlicher Unterstützung das ALS Programm in unseren Centern eingeführt werden. ALS steht für „Alternative Learning System“. Es ist ein spezielles Bildungsangebot für Kinder, die irgendwann die Schule verlassen haben.
  • 2008 beendete eine niederländische Spendenorganisation ihre Zusammenarbeit mit unserer philippinischen Partnerorganisation SPECS. Sie hatten 15 Jahre eine Arbeit speziell mit Straßenkinder-Mädchen gefördert. CPI übernahm vorläufig bis 2011 die finanzielle Verantwortung für den weiteren Betrieb der „Home for girls“. Die Finanzierung eines dritten Centers überstieg aber die finanziellen Möglichkeiten von CPI auf die Dauer.
  • 2010 wurde das Gemeindegründungsprojekt im Umfeld des "Drop In" in Paranaque gestartet.
  • 2011 wurde der Betrieb des „Home for girls“ eingestellt und die Mädchen in ihre Familien reintegriert  bzw. in andere Einrichtungen vermittelt.
  • 2012 wurde mit dem Gemeindegründungsprojekt im Umfeld des „Home for boys“ begonnen.
  • 2014 entstand im sogenannten "Home for Girls" das "Kuya Projekt". Eine betreute Wohngemeinschaft der aus dem "Home for Boys" herausgewachsenen Jugendlichen. In diesem Zuge wurde das Gebäude in "Kuya Center" umbenannt. Kuya bedeutet: großer Bruder.
  • 2015 wurde das alte "Drop In" in Paranaque geschlossen und einige Kilometer weiter das neue "Drop In" im Silverio Compound eröffnet.
  • 2015 wurden einige unserer gesponserten Schüler nach Cavite umgesiedelt. Dort wurde in Zusammenarbeit mit der Alliance Church eine neue Gemeinde gegründet, in der unsere Schüler und ihre Familien eine Heimat finden.
  • 2016 wurden in der neuen Gemeinde in Cavite die ersten 22 Jugendlichen und Erwachsenen getauft.
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